“Entweder sie schlafen oder sie sind online”

Am 25. Januar 2011 über Notizen

„Wir stehen nicht am Ende einer besonderen Entwicklung, sondern am Anfang von etwas gigantischem mit unbeschreiblichen Ausmaß.” So beendete Eric Schmidt seinen Vortrag bei der diesjährigen Digital-Life-Design Konferenz.

In seinem Vortrag erklärte Schmidt, dass wir an dem Punkt angekommen sind, an dem Computer uns helfen einfachere zu leben und mit Freunden in ständigem Austausch zu sein.

„Kinder haben heutzutage nur noch zwei Gemütszustände; entweder schlafen sie, oder sie sind online!…selbst wenn sie nachts kurz aufwachen gehen sie online.”, so Schmidt.

Im weiteren Verlauf seines Vortrags beschrieb Schmidt seine ganz persönlichen „Wow-Momente“ der Technologie in den vergangenen Wochen. Unter anderem den neuen Google-Dienst, der es erlaubt gesprochene Texte von einer Sprache in eine weitere Sprache zu übersetzen. Ein weiteres Beispiel waren Dienste, die beispielsweise berühmte Gebäude auf Fotos erkennen können und sagen können, wie das Gebäude heißt und wofür es berühmt ist. All dies ist dank sog. „Cloud Computing“-Programmen möglich, die leider weniger gewürdigt werden, als die Endprodukte, die man benutzt um diese Programme abzuspielen.

Ebenfalls ein Wow-Moment für Schmidt sind Ortungsdienste, die einen daran erinnern etwas bestimmtes zu erledigen oder Vorhersagen können, ob man Freunde auf dem Weg trifft, oder nicht.

„Internet is the greatest disrupter in history.“

Mit dem Wort „Imagine“ beginnt Schmidt eine Auflistung von Aktivitäten, die durch das Internet in unseren Alltag gekommen sind und jetzt teilweise nicht wegzudenken sind. Mit Wikipedia hat man zugriff auf eine riesige Enzyklopädie in fast jeder Sprache. Man hat Zugang zu allen veröffentlichten Informationen weltweit und in allen Sprachen. Heutzutage ist man fast nie einsam; Freunde „reisen“ mit und man kann von überall (* eine Internetverbindung ist dabei allerdings doch noch nötig) Facebook aufrufen oder sich per IM mit Freunden unterhalten. Anstatt vor Langeweile vor dem Fernseher zu sitzen, sitzt man heute vor dem Rechner oder mit einem mobilen Gerät und surft im Internet.

Das besondere, so Schmidt, ist, dass die Zukunft des Internets nicht etwas für die höheren Schichten der Bevölkerung ist, sondern für jeden! Der Smart-Phone-Markt in Entwicklungsregionen wächst teilweise schneller, als in Industrienationen.

Ein großartiger Abschluss der Konferenz.


“Participation” at DLD11

Am 24. Januar 2011 über Notizen


(De-Version unten)

One of the short, but very interesting panels, was a discussion held by Matthew Bishop, the New York Bureau Chief for The Economist, between Randi Zuckerberg and Chris Hughes.

Randi Zuckerberg, sister of Mark Zuckerberg, is in charge of marketing at Facebook. Zuckerberg was sitting next to Facebook Co-Founder Chris Hughes, who was also one of the leaders of the Barack Obama online campaign in 2007-2008. Since, Hughes has started a new platform called “Jumo.”

During the 25-minute session, the panel discussed different subjects, including the recent incident of attacks on Facebook by hackers from Tunisia.

Zuckerberg emphasised that Facebook is a neutral platform. The first philanthropic “Cause” that Facebook ever initiated was about missing children in the US. Now, it is possible for Facebook members to receive a notification in the “Newsfeed,” if a child is missing in their state.

The next big topic during this session covered how social media has been used by the Obama administration since the election. “Social media is a component of how people live“ (Hughes). Social media improves communication between politicians and the public, although it‘s not a “magic pill,” which can solve all problems of the administration. In comparison to the campaign in 07/08, people are not expressing enough disastisfaction with the current administration to spark a totally new movement.

After this short talk on campaigns and social media usage Zuckerberg explained that Facebook is now working with Stanford University to analyse “friending data.“ This means they are looking at how many friendships are made between people who live in different countries which are fighting with each other, such as Israel and Palestine, India and Pakistan and between users from Greece and Turkey. Facebook is not looking for world peace, but one can see how the population is communicating between “enemies.“

The last topic was the relationship between Facebook and different goverments. Does Facebook share user-data with Governments? No! As Zuckerberg said there was never a situation in which data was given to any Government. An interesting country was Iran. During the big crises in Iran many people were posting status-updates, photos etc.  Facebook published all posts unfiltered, but they were not storing any of the data, so they would not even have data to give the Iranian regime and people couldn‘t get threats and get murdered, because of publishing a status update on Facebook.

All in all, a really interesting discussion, however unfortunate that there was only such a short time for this talk and questions from the audience.

Deutsche Version:
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Neulich beim Bäcker

Am 16. Januar 2011 über Notizen


Wenn Inkompetenz entscheidet

Am 20. Oktober 2010 über Leben, Notizen

Dieses Thema war für mich Grund genug mal meine Gedanken frei zu äußern. Vor einigen Tagen erhielt ich eine Nachricht, dass eine Großveranstaltung für deren Designkonzept das selbe nehmen wollen wie im Jahr 2002. Eine statische Seite mit einem kurzen Begrüßungstext und keinen aktuellen Meldungen. Ein größeres Entscheidungsgremium hatte ohne irgendwelche “Experten” zu fragen sich dafür entschieden. Nun ja, wenn man ein acht Jahre altes Konzept für eine Internetseite nehmen möchte, dann kann man verstehen, dass diese Seite weder soziale Interaktionen anbieten wird, noch einen Hauch von modernem Design.

Sicherlich war es keine Entscheidung, die ich unterstützen würde, allerdings sieht man, dass auch im Facebook-/Twitter-Zeitalter es Menschen gibt, die denken, dass Internetauftritte mit einem sozialen Faktor von “Null” von Jugendlichen und Junggebliebenen besucht werden. Viel Erfolg!


Leonard Cohen in Dortmund

Am 5. Oktober 2010 über Notizen